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Schritt 4: Tönung

Alte Fotografien besitzen oft eine Tönung. Am bekanntesten ist beispielsweise die Sepia-Tönung. In diesem Schritt geht darum, das Foto mit einer solchen Tönung zu versehen.

Typischerweise wird dies über eine Arbeitsebene der Art Farbton/Sättigung vorgenommen, wobei die Checkbox Einfärben angeklickt wird. Über Farbart läßt sich dann die Farbe einstellen und über Sättigung die Stärke der Tönung. Für Sepia ist beispielsweise die Farbart 40 ganz gut geeignet.

Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass alle Bereich gleich stark getönt werden und die Tönung deshalb etwas zu krass aussieht. Feinere Tönungen, die für Lichter, Mitten und Schatten getrennt steuerbar sind bekommt man mit Hilfe des Gradationswerkzeugs.

 

Anklicken des Buttons Arbeitsebene und Auswahl von Gradation

Diesmal wird nicht die Helligkeit geändert, sondern die einzelnen Farbkanäle. Dazu wird zuerst Rot angeklickt (3) und die Linie am unteren Punkt nach oben gezogen (4). Damit werden die dunklen Bereiche stärker getönt als die hellen.

In gleicher Weise wird mit dem Grünkanal verfahren, nur das hier die Anhebung nicht ganz so stark ist. Eine Änderung des Blaukanals ist für Sepia nicht notwendig.

Nach dem Bestätigen des Dialogs mit OK wird die Arbeitsebene angelegt und kann wie die anderen Arbeitsebenen auch wieder verändert werden. Für die andere Tönungen sind die Farbkanäle entsprechend anderes zu manipulieren. Für einige Fotos kann es auch interessant ein, durch Hinzufügen und Verschieben eines weiteren Punktes aus der Linie eine Kurve zu machen und so die Stärke der Tönung in verschiedenen Bereichen zu beeinflussen.

Für die verschiedenen Tönungen gibt es wieder ein Set, das als Voreinstellung im Dialog Gradation installiert und verwendet werden kann:

Tone.clu